Behandlungen


 Egal ob Freizeit oder Sport, um mit den Pferden möglichst viel Spaß und Erfolg zu haben, stellt die Gesundheit des „vierbeinigen Sportpartners“ den wichtigsten Aspekt dar.

 


Muskeltherapie

 

Muskeln arbeiten in Gruppen zusammen, um Bewegung zu erzeugen oder den Körper zu stabilisieren. Hat ein Muskel die Fähigkeit zur optimalen Anspannung und Entspannung verloren, entsteht häufig ein muskuläres Ungleichgewicht,  das den gesamten Bewegungsablauf beeinträchtigen kann. Die muskeltherapeutischen Strategien helfen nicht nur, Heilungsprozesse anzuregen, sondern dienen ebenso der Prävention und Leistungssteigerung. Nicht zuletzt gönnt man dem Pferd mit muskeltherapeutischen Massnahmen eine sinnvolle Muskelpflege, die Verspannungen im Keim erstickt, Fehlhaltungen erst gar nicht aufkommen lässt und somit zur Gesunderhaltung des Pferdes einen grossen Beitrag leistet.

 


Faszientherapie

 

Bei Fehlbelastungen, zu wenig Bewegung oder Stress können Faszien Schaden nehmen und beispielsweise verkleben. Faszien haben eine wichtige Funktion beim Bewegungsablauf. Sie speichern kurzfristige kinetische Energie und geben diese dann ähnlich einem Katapult an das System zurück. Durch diese Federfunktion können aktiv Energiereserven der Muskulatur eingespart werden und auch passiv Kompressionskräfte wie durch einen Stossdämpfer abgefangen werden. Dies wird die Belastung für die Gelenke deutlich vermindern. Faszien bilden ein dreidimensionales Netz aus dehnbaren Fasern, das den  gesamten Körper durchzieht. Das fasziale System kann man als grösstes Sinnesorgan bezeichnen da das Fasziengewebe sehr viele freie Nervenendungen enthält. 


Triggerpunkttherapie

 

Die Triggerpunkttherapie ist eine manuelle Methode zur Vorbeugung und Behandlung von Störungen des Bewegungsapparates. Triggerpunkte sind schmerzhafte Punkte im Muskel die auf Druck schmerzhaft reagieren und sie können einen charakterischen Übertragungsschmerz auslösen. Das Ziel der Therapie ist die Reduktion von Schmerz und die Wiederherstellung eines freien Bewegungsablaufes.


Blutegeltherapie

 

Der Blutegel enthält mindestens 30 wirkvolle Substanzen. Die Substanzen wirken entzündungshemmend, schmerzlindernd, entstauend und Durchblutungsfördernd.

Wann werden Blutegel angewendet?

  • Hämatome, Ödeme
  • Bänder- und Sehnenverletzungen
  • Gallen
  • Abszesse, Phlegmone
  • Druckstellen
  • Narben, Brand
  • Hufrehe
  • Erkrankungen der Wirbelsäule
  • Arthritis, Arthrose
  • Kreuzverschlag
  • Headshaking
  • Mauke
  • Sommerekzem
  • Quetschungen, Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen, Frakturen

VetDrop, Wirkung die durch die Haut geht.

Die sogenannte VetDrop®-Therapie ist eine neuartige Technologie, die den Transport von Wirkstoffen ohne Nadel durch die Haut bis zu fünf Zentimeter tief direkt an den Beschwerdeherd ermöglicht. VetDrop basiert auf Erkenntnissen aus der topischen Mikroapplikation in der Human-Schmerztherapie und durchdringt die Haut dank modernster Sauerstofftechnologie: Hochwirksame Moleküle werden von der Hautoberfläche direkt zur Ursache des Problems transportiert. So werden beispielsweise im erkrankten Gelenk oder an der geschädigten Sehne hohe Wirkstoffkonzentrationen erzielt, ohne dass Nebenwirkungen befürchtet werden müssen. Die cirka 15 minütige Therapie wirkt ausschließlich lokal - ohne Belastung anderer Organe. VetDrop wird bei der Behandlung von Bänder- und Sehnenverletzungen, Haut-, Huf- und Gelenkserkrankungen eingesetzt. Auch Pferde mit Verspannungen der Rückenmuskulatur zeigen eine enorme Verbesserung häufig schon nach der ersten Behandlung. In einer mehrjährigen Studie mit der Universität Zürich wurde nicht nur der Wirktransport mit VetDrop® untersucht, sondern auch der positive Effekt                                                                                                              des Systems auf degenerative Knorpelstrukturen beleuchtet.